Das Kalenderhandbuch von 354 Der Chronograph des Filocalus, Band 2 - Der Textteil – Listen der Verwaltung

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Das Kalenderhandbuch von 354 Der Chronograph des Filocalus, Band 2 - Der Textteil – Listen der Verwaltung

Das Kalenderhandbuch von 354 Der Chronograph des Filocalus, Band 2 - Der Textteil – Listen der Verwaltung

Hrsg. Johannes Divjak, Wolfgang Wischmeyer

Das Kalenderhandbuch von 354
Der Chronograph des Filocalus

BAND 2 Der Textteil – Listen der Verwaltung

300 Seiten | 22 × 31 cm | Hardcover |  EUR 74,00 | ISBN: 978-3-902976-30-7 | Erscheinungstermin: 3. Q. 2014


Die als „Chronograph von 354“ oder „Kalender des Filocalus“ bezeichnete Sammlung von Bildern, Listen und Kurznotizen stellt ein Kalenderhandbuch für das Jahr 354 n.Chr. dar. Dabei finden sich unter den 13 Texten, die in der komplexen Überlieferungsgeschichte den Grundbestand des Kalenders bilden, vier christliche; die übrigen sind Dokumente, die in den Bereich der römischen Verwaltung gehören und teilweise auch von der Religiösität der Republik und der Kaiserzeit Zeugnis geben. Das Kalenderhandbuch besteht aus einem Bildteil, der teilweise mit Texten versehen ist, und einem nicht bebilderten Textteil. Auf Grund der Verschiedenartigkeit seiner Teile stellt das Kalenderhandbuch eine wichtige Quelle ebenso zur politisch-administrativen Geschichte der spätkonstantinischen Zeit dar wie zur Geschichte der Transformation der religiösen Mentalitäten und zum Erfolg der Christentumsgeschichte in Stadtrom. Trotz einer jahrhundertelangen Geschichte der Editionen und Kommentierungen des Kalenderhandbuches gibt es bis heute keine zusammenhängende Edition und Kommentierung seiner einschlägigen Texte, sondern nur kritische Ausgaben der Einzeltexte.

Der zweite Band umfasst den bildlosen Teil der Listentexte der römischen Verwaltung und christliche Listen: die Konsularfasten von 509v. – 354 n.Chr., die Liste der römischen Stadtpräfekten von 254 – 354 n.Chr., den Computus Paschalis der Jahre 312-411, die älteste römische Märtyrerliste (Depositio Martyrum), die Liste der Begräbnistage der römischen Bischöfe von 255-352 (Depositio Episcoporum) und den Catalogus Liberianus, eine Darstellung der Sukzession römischer Bischöfe von Petrus bis Liberius.


Herausgeber:

Johannes Divjak
Jahrgang 1942, 1966 Promotion in Klassischer Philologie in Wien, Studienaufenthalt in Paris, 1969/70 Studienaufenthalt in Spanien (Handschriftenforschungen); in der Folge längere Aufenthalte in Frankreich (Handschriften), 1972/3 EDV Ausbildung (HTL), Habilitation in Wien mit der Edition eines Neufunds von 30 Briefen Augustins, a.-o. Prof. in Wien.

Wolfgang Wischmeyer
Jahrgang 1944, em.o.Univ.-Prof., Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien, Promotion zum Dr. theol. Heidelberg 1973, Reisestipendiat des DAI 1975/6, Habilitation Heidelberg 1977, apl. Prof. in Heidelberg und Erlangen, dann Ordinarius für Kirchen-geschichte, Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst in Wien.



BIC Standard Subject Categories:

HBLA, HBT, HRCC1, HRAX, HRCC7, CFL

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DOI: 10.15661/mono/klassphil/filocalus2


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