Marinus Barletius: De obsidione Scodrensi

Marinus Barletius (geb. um 1450 in Skutari, gest. nach 1510 in Rom) war ein katholischer Priester und einer der bedeutendsten Vertreter des albanischen Humanismus. Nach der Abtretung seiner Heimatstadt Skutari an die Osmanen 1479 übersiedelte er nach Venedig, wo er sich dann seiner schriftste...

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Marinus Barletius: De obsidione Scodrensi

Marinus Barletius: De obsidione Scodrensi

MARINUS BARLETIUS: DE OBSIDIONE SCODRENSI

Über die Belagerung von Skutari


Hrsg: Stefan ZATHAMMER

Reihe Die neulateinische Bibliothek - Artes Renascentes Series Germanica - Band 2

Reihen-Hrsg.: Hartmut WULFRAM | Daniela MAIRHOFER | Gernot Michael MÜLLER | Florian SCHAFFENRATH

320 Seiten | 13 × 20 cm | Hardcover | EUR 45,00 | ISBN: 978-3-902976-78-9 | ISSN: 2521-3229

ET: 07/2017 

Beschreibung:

Marinus Barletius (geb. um 1450 in Skutari, gest. nach 1510 in Rom) war ein katholischer Priester und einer der bedeutendsten Vertreter des albanischen Humanismus. Als Mitte Mai 1478 der Vortrab des osmanischen Belagerungsheeres im Umland der nordalbanischen Stadt Skutari auftachte, und man von der Burg Rosafa aus in der Ebene schon die Rauchsäulen aus den geplünderten Dörfern und Gehöften aufsteigen sah, war dies der Auftakt für ein elf Monate währendes erbittertes Ringen, das zweifelsohne zu den großen Abwehrschlachten der abendländischen Christenheit gegen die Türken gehört. Sultan Mehmed II. war fest entschlossen, endlich im Kampf um dieses letzte große venezianische Bollwerk in Albanien, das ihm noch den Weg zur Adriaküste, und damit nach Italien, versperrte, die Entscheidung zu suchen. Unter Aufgebot der besten Truppen, Kriegslisten und der neuesten Waffentechnologie sollte die Stadt im Sturm genommen werden. Daraus wurde eine sich beinahe ein Jahr lang hinziehende drückende Belagerung, in die beide Seiten alle verfügbaren Kräfte warfen. Marinus Barletius, der selbst aus Skutari stammte, befand sich während der Belagerung in seiner Heimatstadt. Seine Eindrücke und Erlebnisse brachte er einige Jahre später im venezianischen Exil in einer kleinen historischen Monographie, der Obsidio Scodrensis, zu Papier. Dieses  Kleinod humanistischer Historiographie soll jetzt wieder als Ausgabe mit Übersetzung und Erläuterungen zugänglich gemacht werden.

Stefan Zathammer übersetzt, erläutert und führt in Barletius‘ historiographisches Werk De obsidione Scodrensi ein - und macht dadurch die Erlebnisse und Eindrücke des Autors während der Belagerung seiner Heimatstadt Skutari gegen Ende des 15. Jahrhunderts wieder lebendig.


Über die Reihe:

Als eines der Gründungsmitglieder der internationalen wissenschaftlichen Gesellschaft ARTES RENASCENTES etablierten der Verlag Holzhausen und das Institut  für Klassische Philologie der Universität Wien die Reihe Die neulateinische Bibliothek. Artes Renascentes Series Germanica. Deren Fokus liegt auf der  Publikation von Neolateinischen Texten; Schriftstücke oder Werke, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert in lateinischer Sprache verfasst wurden, werden von unterschiedlichen Band-Autorinnen und Autoren übersetzt und erläutert. Als Reihenherausgeber fungieren Daniela Mairhofer, Gernot Michael Müller, Florian Schaffenrath und Hartmut Wulfram.

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WZ_De obsidione Scodrensi_07_2017.pdf

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