ANTHROPOLOGIE DER GEWISSHEIT. Ein Versuch über den Glaubensbegriff bei Aristoteles

Von Friedrich WOLFRAM, Hrsg. Helmuth VETTER | Alfred DUNSHIRN

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ANTHROPOLOGIE DER GEWISSHEIT. Ein Versuch über den Glaubensbegriff bei Aristoteles

ANTHROPOLOGIE DER GEWISSHEIT. Ein Versuch über den Glaubensbegriff bei Aristoteles

Von Friedrich WOLFRAM, Hrsg. Helmuth VETTER | Alfred DUNSHIRN | Hans SCHELKSHORN

ANTHROPOLOGIE DER GEWISSHEIT
Ein Versuch über den Glaubensbegriff bei Aristoteles

112 Seiten | 16 x 23,5 cm | Hardcover | EUR 24,99 | ISBN: 978-3-902976-60-4

Erscheinungstermin: Februar 2016

Dem deutschen Ausdruck „Ich glaube“ entsprechen im Griechischen entweder δοκεῖ μοι bzw. οἴομαι (ich bin der Meinung) oder πιστεύω (ich vertraue, ich bin überzeugt). Die vorliegende Studie widmet sich der Verwendung der Wortfamilie πίστις, πιστός, πιστεύω im Werk von Aristoteles. Der griechische Philosoph steht selbst in einer philosophischen Tradition, in der πίστις bereits eine bestimmte, komplexe Funktion hat. Von Parmenides’ „wahrer Gewissheit“ zu Platons „richtigem Glauben“ zeigt sich ein wachsendes Problembewusstsein, in dem menschliche Weisheitsliebe Schritt für Schritt von naiver Kenntnisnahme der Dinge auf sich zurückgeführt wird, auf Selbstprüfung. Aristoteles verwendet die Wortfamilie zum einen in einem ganz untechnischen Sinn, wie er seit Hesiod in der griechischen Literatur auftritt, zum anderen referiert und kommentiert er aber auch die philosophische Tradition, in der sie eine gewisse Rolle spielt, ferner leistet er eigene Beiträge zur  Philosophie des Glaubens. Vor allem Letzteren nachzudenken, scheint eine lohnende Aufgabe, da der Begriff „Glauben“ / „Gewissheit“ zu einem Schlüsselbegriff für die spätere Übernahme griechischer Philosopheme in ein theologisches Denken auf biblischer Grundlage geworden ist. Eine Untersuchung zum Begriff „Glauben“ bei Aristoteles führt praktisch in alle Bereiche seiner Philosophie hinein, der Autor beschränkt sich jedoch darauf, einige signifikante Textstellen zu interpretieren, Verbindungslinien zu ziehen und Zusammenhänge  festzustellen, um fürs Erste die Berechtigung der Fragestellung selbst zu belegen.

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