Urban Mining. Die Stadt als Bergwerk der Zukunft. Sind Mülldeponien die "Goldgruben" von morgen?

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Produktbeschreibung

Leopold Lukschanderl
Urban Mining. Die Stadt als Bergwerk der Zukunft.
Sind Mülldeponien die "Goldgruben" von morgen?

Nominiert zum "Umweltbuch des Jahres" der Deutschen Umweltstiftung!

136 Seiten
23,5 x 16 cm | Softcover
EUR 35,00
ISBN: 978-3-85493-192-8

Ziel von "Urban Mining" ist das Erkennen von Wertstoffen, noch bevor diese zu Abfall werden, und die Nutzung dieser als Sekundärrohstoffe.

Dadurch müssen weniger natürliche mineralische Rohstoffe abgebaut werden. So werden die natürlichen Lagerstätten geschont, der Schadstoffausstoß minimiert und Energie eingespart. Für die Rückgewinnung von Sekundäraluminium werden beispielsweise nur fünf Prozent jener Energie eingesetzt, welche für die Herstellung von Primäraluminium benötigt wird.

In Mitteleuropa verbraucht jeder Einwohner rein rechnerisch täglich etwa 40 kg Bodenschätze und Rohstoffe. Der alltägliche Konsum sorgt aber auch dafür, dass die Lagerstätten an natürlichen Rohstoffen kontinuierlich schrumpfen, während gleichzeitig der Materialbestand um uns herum rasant zunimmt. Fachleute sprechen vom wachsenden „anthropogenen Lager“ oder „Konsumlager“. Das vom Menschen angelegte Lager von Kupfer ist heute schon größer als die verbleibenden natürlichen Reserven. Unser Alltag ist geprägt von eisenhaltigen Podukten, in welchen das Eisen oft Jahrzehnte gebunden ist. Jeder von uns vergrößert unbewusst das Lager an Eisen um etwa 240 kg pro Jahr in Form von Infrastruktur und Gebrauchsgütern. In Österreich sind jederzeit rund 2,3 Millionen Tonnen in Gebäuden, 8,2 Millionen Tonnen in Straßen, und jeweils etwa zehn Millionen Tonnen in Gebäuden bzw. Kfz gebunden. Pro Person verbrauchen die Österreicher im Jahr 417 kg Eisen, davon werden aber nur 169 kg zurück gewonnen – der Rest verbleibt im "Konsumlager".

Solche Fakten werfen naheliegende Fragen auf: Warum besinnen wir uns nicht auf die Rohstoffe, die wir bereits bezahlt haben? Warum nutzen wir nicht verarbeitete und verbaute Materialien erneut und immer wieder?

Das meinen die Medien zum Buch „Urban Mining“:

„Der Wissenschaftsjournalist Leopold Lukschanderl  beschränkt sich in „Urban Mining“ keineswegs darauf, die aktuellen Bemühungen zu beschreiben, wie wertvolle Rohstoffe aus Mülldeponien gewonnen werden können. Bevor er dazu kommt, beschreibt er durchaus lesenswert, wie sich der Umgang mit Abfall entwickelt hat – von den Abfallhaufen der Steinzeitmenschen über die ersten Bestrebungen, die Städte sauber zu halten, bis hin zu den Probleme unserer Wegwerfgesellschaft. …Durchaus bekömmlich zu lesen.“

Manfred Schiefer, Buchkultur Österreich Spezial 2011

 

„Eine mit vielen Zahlen belegte Einführung zu Abfallwirtschaft, Ressourceneffizienz und den Rohstoffen in unserem Alltag….

Wien.ORF.at, 27.10.2011


„Der Autor versucht, in knapper und prägnanter Form einen Überblick über das Thema in all seinen Verästelungen zu geben. Was als durchaus gelungen angesehen werden kann“.

Martin Kugler, DIE PRESSE, Forschung – Magazin für Technologie und Innovation, September 2011

 

„Der Autor hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bemühungen von „Urban Mining“ aufzuzeigen, die ‚Lagerstätten‘ zu lokalisieren und zu erschließen. Die Idee dahinter ist, natürliche Ressourcen möglichst nachhaltig zu nutzen. Mitunter ist es durchaus überraschend, wo diese ‘Schätze‘ liegen“.

Die Sachbücher, news.ORF.at, 15.12.2011

 

„Leopold Lukschanderl, ehemaliger Chefredakteur des Magazins UMWELTSCHUTZ, hat ein topaktuelles Buch geschrieben, das dieses aktuelle Thema zum ersten Mal umfassend behandelt.“

Austria Innovativ, 2011

 

Eine mit vielen Zahlen belegte Einführung zu Abfallwirtschaft, Ressourceneffizienz und den Rohstoffen in unserem Alltag, legt der österreichische Wissenschaftspublizist Leopold Lukschanderl nun in seinem kompakten Buch „Urban Mining“ vor.“

APA, FT& Wissenschaft, 27.09.2011

 

„Ein topaktuelles Buch, das dieses brandneue Thema umfassend behandelt!“

Aqua Press International, September 2011

 
„Sind Mülldeponien die ‚Goldgruben‘ von morgen?, fragt der Doyen des Umweltjournalismus Leopold Lukschanderl … auf der Titelseite seines neuesten Werks ‚Urban Mining‘. Just in time bringt der hochkarätige Umwelt-Autor das Thema Ressourceneffizienz und Rohstoffsicherheit im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft auf den Punkt….“

Umweltschutz der Wirtschaft,  Nr.4/2011

 

„Das Buch ‚Urban Mining‘ wurde für die Auszeichnung „Umweltbuch des Jahres“ nominiert. Eine hochkarätigen Jury vom Herausgeberkreis des ‚Jahrbuch für Ökologie‘ (Heike Leitschuh, Gerd Michelsen, Udo E. Simonis, Jörg Sommer und Ernst U. von Weizsäcker)  wählt jeden Monat aus den nominierten Titeln das ‚Umweltbuch des Monats‘. Im August jeden Jahres erfolgt dann die Wahl des ‚Wichtigsten Umweltbuchs des Jahres‘“.

Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung,
Udo E. Simonis, Redaktion Jahrbuch Ökologie

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