Miscellanea Vindobonensia Bohemica

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Produktbeschreibung

Hrsg. Stefan Michael NEWERKLA | Hana SODEYFI | Jana VILLNOW-KOMÁRKOVÁ

Miscellanea Vindobonensia Bohemica
In Erinnerung an den 200. Todestag von Josef Valentin Zlobický

Band 1 - Reihe "Bohemoslavica abscondita"

152 Seiten | 17 x 24 cm | Softcover | EUR 45,00 | ISBN: 978-3-90286-800-8 | ISSN: 2518-6124 | Erscheinung: Februar 2012

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Die Wiener Bohemistik existiert seit dem 7. 10. 1775 und ist damit die älteste universitäre Bohemistik weltweit. Das Tschechische war zugleich die erste lebende Sprache, die in der österreichischen Monarchie nach dem Deutschen an einer Universität studiert werden konnte. Auf Anregung des Rechtsanwalts und Professors der Geschichte Matthias (Ignaz Mathes) Hess sowie des Piaristen und Pädagogen Gratian Marx sollte damals im Rahmen einer neuen philosophischen Studienordnung nach den Intentionen der Studienhofkommission an der Philosophischen Fakultät auch ein Begleitstudium mit lebenden Fremdsprachen installiert werden. Josef Valentin Zlobický (1743-1810), der erste Professor für tschechische Sprache und Literatur, erstellte daraufhin einen Plan für ein Studium der slawischen Sprachen auf der Grundlage des Tschechischen, wofür er an der Universität ein Slawisches Institut eingerichtet sehen wollte (dies gelang aber erst 1849). In Erinnerung an seinen 200. Todestag, zugleich aber auch an die 235-jährige Geschichte der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Tschechischen an der Universität Wien versammelt Band 1 der neuen Reihe "Bohemoslavica abscondita" neben einem Grußwort von Václav Havel unter der thematischen Klammer "Wien und das Tschechische" Beiträge von Tilman Berger, Laura Huter, Stefan M. Newerkla, Václav Petrbok, Johannes Reinhart, Stefan Simonek, Dalibor Tureček, Josef Vintr, Taťána Vykypělová und Gertraude Zand.

Inhaltsverzeichnis:Vorwort der Reihenherausgeber

  • Vorwort der Bandherausgeber
  • Grußbotschaft von Václav Havel
  • STEFAN MICHAEL NEWERKLA: 235 Jahre Bohemistik an der Universität Wien (in Erinnerung an den 200. Todestag von Josef Valentin Zlobický)
  • TILMAN BERGER: Wie die Wiener Tschechen den Verbalaspekt entdeckten
  • TAŤÁNA VYKYPĚLOVÁ: Maximilian Schimek: Bemerkungen zu seiner Mitarbeit an Josef Zlobickýs Projekt einer gesamtslawischen Sprachlehre und zu beider Zerwürfnis
  • JOSEF VINTR: Václav Vondrák und die Wiener Bohemistik
  • LAURA HUTER: Alois Vojtěch Šembera, Lehrer für böhmische Sprache und Literatur an der Universität Wien
  • JOHANNES REINHART: Ältere tschechische Handschriften in Wien und Österreich
  • VÁCLAV PETRBOK: Die Wiener Feuilletons von V. B. Nebeský: "Však ale má Vídeň jméno od Slovanů (Vindebona), a duch světodějin je přece spravedlivý"
  • DALIBOR TUREČEK: Role Vídně při zkoumání české literární romantiky
  • GERTRAUDE ZAND: Božena Němcovás Wien
  • STEFAN SIMONEK: Zwei unveröffentlichte Briefe deutschböhmischer Autoren an Josef Svatopluk Machar


Die Band-Herausgeber:
Stefan M. Newerkla
ist Universitätsprofessor für Westslawische Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Ein Schwerpunkt seiner Forschungen liegt dabei auf dem Tschechischen aus diachroner und synchroner Sicht.

Hana Sodeyfi ist Simultandolmetscherin und Übersetzerin für Tschechisch. Seit 1986 unterrichtet sie praxisorientiert Tschechisch an der Universität Wien.

Jana Villnow-Komárková ist Assistentin für Westslawische Sprachwissenschaft an der Universität Wien und Mitarbeiterin der Etymologischen Abteilung des Instituts für tschechische Sprache der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Brno (Brünn).

Die Reihe: Bohemoslavica abscondita
Während Archiv- und Recherchearbeiten kommt es bis in die Gegenwart immer wieder vor, dass wichtige, aber seltene Werke erneut aufgefunden und verloren geglaubte, noch unveröffentlichte Handschriften und Manuskripte neu entdeckt werden. So geschah dies auch im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts zum Wiener Anteil am Prozess der tschechischen nationalen Erneuerung. Die Reihe "Bohemoslavica abscondita" möchte diese bislang verborgenen Schätze der bohemistisch-slawistischen Geisteskultur zugänglich machen und solche Schriften durch kritische Editionen, begleitet von wissenschaftlichen Analysen, einem breiteren Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit erschließen.

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